Klimawandel

Die Wetterextreme nehmen weltweit zu.

Ein spannendes, in der Fülle der Veränderungen schnelles Jahr geht zu Ende. Im Mittelpunkt der Klimawandel und seine Folgen. Sorgen der jungen Generation sind inzwischen auch bei den Politikern angekommen.

Hier ein paar Daten und Fakten, die zum Handeln auffordern.

Erderwärmung
Der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoß ist die Hauptursache des Klimawandels. Zwar ist der CO2-Anteil in der Atmosphäre mit 0,04 Prozent gering. Und doch hat das Gas große Wirkung: Vereinfacht gesagt, sorgt es dafür, dass die Wärme der Sonne nicht komplett wieder ins All abgegeben, sondern von der Atmosphäre „festgehalten“ wird. Je mehr CO2, desto stärker die Erwärmung.

Meeresspiegel
1,5 °C beträgt laut dem Weltklimarat das mit großen Anstrengungen noch zu verkraftende Ausmaß der Erderwärmung. Bei zwei Grad wären die Folgen weitaus dramatischer.

3,5 mm ist der Meeresspiegel 2015 angestiegen. Zwischen 1901 und 1990 lag die jährliche Zuwachsrate noch bei 1,4 mm.

2,4 m hebt sich der höchste Punkt der Malediven aus dem Meer. Eine einzige Sturmflut könnte bald das gesamte Inselparadies überspülen.

70–90 % der Korallenriffe wären bei einem Anstieg um 1,5 Grad verloren. In einer zwei Grad wärmeren Welt würde fast kein Riff überleben.

Klimafolgen
Wie Deutschland bereits vom Klimawandel betroffen ist, zeigen Beispiele aus dem Klimamonitoring-Bericht der Bundesregierung. Demnach ist die Zahl der Hitzetage mit mehr als 30 Grad von durchschnittlich drei im Jahr 1951 auf zehn gestiegen. 2006 und 2015 gab es durch Hitzewellen Jeweils 6000 zusätzliche Todesfälle. Die Dürre 2018 hat in der Landwirtschaft Schäden von zwei Milliarden Euro verursacht. Gleichzeitig ist die mittlere Niederschlagsmenge seit 1881 um 8,7 Prozent gestiegen, was für eine Tendenz zu mehr Starkregen sprechen könnte.

Quelle: GDV/FV

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